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Folgenutzung

Eine Folgenutzung sollte standortangepasst und extensiv erfolgen und kann bereits im zweiten, spätestens im dritten Jahr nach Umsetzung der Maßnahme durchgeführt werden. Sie sollte sich an der gewünschten Zielvegetation und der Biomasseproduktion des Standortes orientieren. So kann es durchaus erforderlich sein, auf nährstoffarmen Standorten organisch zu düngen, was wiederum auf moderat versorgten oder nährstoffreichen Standorten nicht zu empfehlen ist, um der Entwicklung der Kräuter nicht entgegenzuwirken.
Weiterführende Hinweise, auch abgestimmt auf die jeweiligen Standorte und Grünlandtypen, bieten u. a. BRIEMLE et al. 1991, SPATZ 1994, ÖAG 2000, DIERSCHKE & BRIEMLE 2002, SCHREIBER et al. 2009, ZERBE & WIEGLEB 2010.
Auf den Seiten von  www.offenlandinfo.de  wird ein Grünlandleitfaden für Sachsen-Anhalt bereitgestellt, der die Erfahrungen bei der Pflege artenreichen Grünlandes wiedergibt.

Schafherde bei der Beweidung eines Borstgras-Rasens, © A. Blaschka